Ein Mund schmal gegen den Himmel.
So lerne ich schweigen.
"Thilo Krause, der sich als erster im Hinterhof an den runden Lese-Tisch mit der herabbaumelnden 25-Watt-Birne setzte, komprimiert in seinen Texten markante Momente von Erinnerung. Ganz lapidar "Haus" ist der überschrieben, der im Kalender steht. Da ist das Innenleben eines Neustadt-Hauses sehr gut getroffen, sind auf interessante Weise Privatheit und Fremdheit dicht nebeneinander gefügt."
"Der schon mehrfach ausgezeichnete Thilo Krause war Finalist beim diesjährigen Leonce-und-Lena-Wettbewerb und veröffentlichte bislang seine Gedichte in Anthologien und Zeitschriften. [...] Er fängt Szenen aus Randgebieten und 'verkrauteten Winkeln' ein. Der Mais als Kindheitswildnis, der Alte auf seinem Küchenstuhl im Hof. 'Holz, Plastik, ein paar kleine Teil Metall' - alles kann Auslöser werden für ein kontemplatives Innehalten und Aufmerken."
"Die Bewegung in diesen Texten ist von traumwandlerischer Langsamkeit, ein einziges, sich fortsetzendes Verharren, die Rede stilles, unaufgeregtes Erzählen, immer nah am Schweigen. Gedichte einwärts, zurückgenommen bis zur Kenntlichkeit. Denn das ist das Aufregende an diesen Texten: dass sie von innen wirken, aus einer fast schon spektakulären Ruhe, Selbstgewissheit und Selbstverständlichkeit heraus, der jede Attitüde, jedes effektheischende Gefuchtel fremd ist."
"Nicht grosse Gesten prägen die Lyrik Thilo Krauses, sondern das Bewusstsein, dass langes, bewusst langsames Anschauen und Verharren erst jene poetische Form ermöglichen, die - so offen wie möglich - den Blick auf ein scheinbar Abseitiges und eine verborgene Ordnung erst freisetzt."
"Ihnen ist es gelungen, mit Ihren Gedichten uns Juroren in Zeit-Räume zu versetzen, die einen genauen Blick auf die Dinge werfen, welche die Natur und die Menschen vermitteln. [...] Hier überzeugt eine knappe, klare, behutsame Sprache, die dem Leser Raum lässt und ihn mit poetischen, manchmal sehr ungewohnten Bildern und Wendungen überrascht. Sie scheinen aus einem inneren Zentrum heraus erlebt und gestaltet, feine Gebilde von sinnlicher, atmosphärischer Dichte, die, einem Du zugewandt, Leichtigkeit und Wärme ausstrahlen."
"[...] in Krauses angenehm unangestrengten Texten geht es um die Banalitäten des Alltags."
Tomas Gärtner, Dresdner Neueste Nachrichten
"Der schon mehrfach ausgezeichnete Thilo Krause war Finalist beim diesjährigen Leonce-und-Lena-Wettbewerb und veröffentlichte bislang seine Gedichte in Anthologien und Zeitschriften. [...] Er fängt Szenen aus Randgebieten und 'verkrauteten Winkeln' ein. Der Mais als Kindheitswildnis, der Alte auf seinem Küchenstuhl im Hof. 'Holz, Plastik, ein paar kleine Teil Metall' - alles kann Auslöser werden für ein kontemplatives Innehalten und Aufmerken."
Simone Lutz, Lyrikoase München
"Die Bewegung in diesen Texten ist von traumwandlerischer Langsamkeit, ein einziges, sich fortsetzendes Verharren, die Rede stilles, unaufgeregtes Erzählen, immer nah am Schweigen. Gedichte einwärts, zurückgenommen bis zur Kenntlichkeit. Denn das ist das Aufregende an diesen Texten: dass sie von innen wirken, aus einer fast schon spektakulären Ruhe, Selbstgewissheit und Selbstverständlichkeit heraus, der jede Attitüde, jedes effektheischende Gefuchtel fremd ist."
aus der Laudatio zum Feldkircher Lyrikpreis
"Nicht grosse Gesten prägen die Lyrik Thilo Krauses, sondern das Bewusstsein, dass langes, bewusst langsames Anschauen und Verharren erst jene poetische Form ermöglichen, die - so offen wie möglich - den Blick auf ein scheinbar Abseitiges und eine verborgene Ordnung erst freisetzt."
Arbeitsgruppe Literatur der Fachstelle Kultur, Kanton Zürich
"Ihnen ist es gelungen, mit Ihren Gedichten uns Juroren in Zeit-Räume zu versetzen, die einen genauen Blick auf die Dinge werfen, welche die Natur und die Menschen vermitteln. [...] Hier überzeugt eine knappe, klare, behutsame Sprache, die dem Leser Raum lässt und ihn mit poetischen, manchmal sehr ungewohnten Bildern und Wendungen überrascht. Sie scheinen aus einem inneren Zentrum heraus erlebt und gestaltet, feine Gebilde von sinnlicher, atmosphärischer Dichte, die, einem Du zugewandt, Leichtigkeit und Wärme ausstrahlen."
aus der Laudatio zum Heinz-Weder-Lyrikpreis
"[...] in Krauses angenehm unangestrengten Texten geht es um die Banalitäten des Alltags."
Eva-Maria Manz, Stuttgarter Zeitung