Werkbeitrag der Pro Helvetia

Für Manuskriptauszüge aus meinem dritten Buchprojekt wurde mir von der Pro Helvetia ein Werkbeitrag zugesprochen.

Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg für "Um die Dinge ganz zu lassen"

"Thilo Krauses Verse zeugen von genauer Beobachtungsgabe und tiefer Musikalität. In ihrer Kontemplation und Gelassenheit, aber auch in ihrem Sinn für überraschende Wendungen erinnern sie oft an chinesische Gedichte der Tang-Zeit. Thilo Krause pflegt eine Ästhetik der Schlichtheit. Seine Texte ruhen ganz in sich selbst. Sie kommen ohne Pathos aus. Ihre Welt ist der Alltag, in dem sich indes immer wieder kleine Epiphanien ereignen. Wir verstehen jedes Wort und kommen gleichwohl aus dem Staunen nicht hinaus." (aus der Laudatio von Manfred Papst)

Ausführliches Interview im Rahmen der Preisverleihung >>>

ZKB Schillerpreis für "Um die Dinge ganz zu lassen"

In "Um die Dinge ganz zu lassen" sind Alltagsgedichte von einnehmender Schönheit und Tiefe versammelt – ohne grosse Worte, Töne und Gesten, aber mit Sprachskepsis, Lakonie und Traditionsbewusstsein. Thilo Krause gehört weder zu den Avantgardisten noch zu den Revoluzzern unter den Dichtern. Die Brisanz seiner Dichtung liegt in der Luzidität und Stille der Gedanken, Beobachtungen und Worte. (aus der Jurybegründung der Schweizerischen Schillerstiftung)

Um die Dinge ganz zu lassen

"Ein toter Käfer auf dem Fensterbrett, Hagelkörner, ein Schwimmbad im Sommer, der gleißende Flügel eines Flugzeugs beim Aufsetzen auf der Landebahn. Es sind die fühl- und sichtbaren Manifestationen des Lebens, die titelgebenden Dinge, die den Lyriker Thilo Krause interessieren. In sparsam gesetzten Worten und kurzen Sentenzen beschreiben Krauses Gedichte Szenen aus dem alltäglichen Leben: einen heißen Vorstadtsommer, ein nächtliches Gewitter mit einem unruhigen Kind auf dem Arm, einen Spaziergang. In kleinen Lücken und zarten Verschiebungen eröffnet sich dabei ein poetischer Raum, den der Autor mit philosophischer Dimension erfüllt. Thilo Krauses Gedichte lesen sich wie eine magische Inkantation der Welt, deren Schönheit gerade in ihrer Vergänglichkeit besteht. " (Literaturkommission der Stadt Zürich)

    "Krause nähert sich den Dingen mit seiner eigenen Sprache. Es ist dies eine neue Stimme in der deutschsprachigen Gegenwartslyrik, die wir mit höchster Aufmerksamkeit belauschen." (Irmgard Wirtz Eybl | Literaturkommission des Kantons Zürich)

    Nächste Lesungen:

    • Mittwoch, 12. April 2017. Loge Luzern. Zusammen mit Svenja Herrmann.
    • Donnerstag, 27. April 2017. Odeon Brugg. Zusammen mit Walle Sayer. 

      Letzte Veröffentlichung:

      • Gedichte in: "Akzente - Zeitschrift für Literatur", Hanser Literaturverlage, München, Heft 1/2016, "Alltag", ISBN 978-3-446-25177-9.
        Thilo Krause - Um die Dinge ganz zu lassen
        Thilo Krause - Und das ist alles genug